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Angola – 27 Jahre Bürgerkrieg hinterlassen Spuren

Die jüngere Geschichte des Landes verlief turbulent und über Jahre hinweg alles andere als friedlich. Im 16. Jahrhundert entdeckten portugiesische Seefahrer das Land an der südlichen Westküste des afrikanischen Kontinents und kolonialisierten es für ihre Krone. 1975 zogen sich die Portugiesen aus dem Land zurück und stürzten es in einen klassischen Stellvertreterkrieg.

Im Norden herrschte die FNLA, im Süden die Unita, beide unterstützt von westlichen Geldgebern. In der Hauptstadt Luanda und in der Mitte des Landes herrschte die MPLA, eine von Moskau unterstützte kommunistisch ausgerichtete Partei, die die Regierung stellte und den verlustreichen Bürgerkrieg nach 27 Jahren gewann.

Minen bedrohen Einwohner

Wie zerrüttet das Land am Ende dieses Bürgerkrieges war, zeigt Ihnen schlaglichtartig eine Warnung angolanischer Mütter: Kinder sind in Angola angehalten, nicht abseits der Wege zu spielen. Hintergrund: Aus der Zeit des Bürgerkriegs liegen noch unzählige Landminen ungeräumt abseits der Wege verstreut. Wer in Angola seine Kinder und Angehörigen liebt, mahnt sie deshalb immer wieder, die Wege nicht zu verlassen, auch wenn die Abkürzung über das freie Feld noch so verlockend scheint.

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Angola 1995-97

1995 begannen die Voluntary Relief Doctors in Malanje/Angola eine Prothesenwerkstatt zu errichten. Parallel dazu lief im Centralhospital Malanje eine medizinische Versorgung der Minenopfer. Amputationen nach Minenexplosionen waren an der Tagesordnung.

UN-Blauhelmsoldaten waren im Land, um den brüchigen Frieden zu sichern.

Während dieser Zeit sind einige Videos entstanden