Die Organisatoren des Deutsch-Angolanischen Wirtschaftsforums führen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das 3. Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum am 1. und 2. Juli 2010 in Luanda, Angola durch. Sie sind herzlich eingeladen an der zweitägigen Veranstaltung im Rahmen einer offiziellen Reise von Dr. Bernd Pfaffenbach, Beamteter Staatssekretär im BMWi, teilzunehmen. Dr. Pfaffenbach wird das Forum eröffnen und zeitweise begleiten. mehr
Seit dem Jahr 2000 wird in Angola Coca Cola produziert. Fast an jedem wichtigen Punkt in Luanda kann man eisgekühlte Coca Cola kaufen. Ein ausgeklügeltes Vertriebsnetz hat sich in den letzten Jahren entwickelt und wird stetig ausgebaut. Eine kleine Flasche Cola kostet 50 Kwanza, das sind umgerechnet etwa 45 Cent. Das ist auch für angolanische Verhältnisse ein echtes Schnäppchen. Dieser Film erklärt die Vertriebsstruktur von Coca Cola in Angola.
Ölfunde haben Luanda in Angola zur teuersten Metropole der Welt gemacht. Die Bürger können sich die eigene Stadt nicht mehr leisten.
Vor allem die Ausländer und einige wenige angolanische Bonzen treiben die Preise in Luanda in die Höhe. Angola ist inzwischen der größte Erdölproduzent Afrikas. Seit der Bürgerkrieg 2002 zu Ende gegangen ist, strömen die Mitarbeiter der internationalen Konzerne nach Luanda. Sie wetteifern um die wenigen Wohnungen und Häuser, die westlichem Standard entsprechen.
Und weil die reichen Ölmultis nicht so aufs Geld schauen müssen, bezahlen sie nahezu jeden Preis. Wer etwa eine Wohnung in einem der neuen Hochhäuser kaufen will, zahlt mitunter bis zu 6000 US-Dollar pro Quadratmeter.
S08° 48.967' E13° 14.366' - das sind die Koordinaten des "Largo do Kinaxixi", einem großen Platz in Luanda, der Hauptstadt Angolas. Getrieben von Petrodollars erlebt die Hauptstadt einen Bauboom. Für Ausländer ist Luanda die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Die Öleinnahmen haben Luanda zur teuersten Metropole der Welt gemacht, in der sich Mietpreise von 10.000 US-Dollar im Monat angesichts der wachsenden Armut in den riesigen Slumgebieten der Stadt, den so genannten Musseques, geradezu grotesk sind. Im Jahr 2007 wurde hier in Luanda Afrikas modernstes Einkaufszentrum "Belas Shopping Center" eröffnet. Es wurden dafür 35 Mio. US-Dollar von dem angolanischen Unternehmen Odebrecht Angola investiert. Es ist das größte Einkaufszentrum Angolas. "Belas Shopping Center" befindet sich in Talatona im Süden Luandas und verfügt über 100 unterschiedliche Läden, ein Kino mit 8 Räumen mit insgesamt 2400 Plätzen und 17 Restaurants.