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Category : Luanda

Iberia fliegt nach Luanda

Ab Ende September 2011 fliegt die spanische Airline zweimal wöchentlich von Madrid in die angolanische Hauptstadt.

Iberia nimmt am 30. September 2011 eine neue Route in ihr Streckennetz auf: jeweils montags und freitags fliegt sie mit einem Airbus A340-300 von Madrid in die angolanische Hauptstadt Luanda. Es ist dies die erste Nonstop-Verbindung zwischen Spanien und Angola. Iberia rechnet mit durchschnittlich 3000 Passagieren pro Monat auf dieser Strecke, wovon 70% von einer anderen spanischen oder europäischen Stadt via Madrid nach Angola fliegen werden.

Luanda ist Iberias zwölfte Destination auf dem afrikanischen Kontingent und die zweite Langstreckendestination in Afrika nach Johannesburg.

#Angola #Ärger #Regierung – Bitte formulieren Sie eine Headline

In dem südwestafrikanischen Staat Angola gärt der Volkszorn. Den Regierungsgegnern gelang es zwar noch nicht, Massenproteste in der Hauptstadt Luanda zu organisieren. Doch politische Beobachter rechnen damit, dass die Bevölkerung früher oder später gegen die Autoritäten aufbegehren wird.

Als eine Organisation namens ‘Angolanische Volksrevolution’ kürzlich über das Internet zu einer Kundgebung in Luanda aufrief, erschienen lediglich 13 Anhänger, die prompt festgenommen wurden. Auch anwesende Journalisten wurden in Gewahrsam genommen.

Viele Angolaner spüren aber, dass die Stimmung in dem seit fast 32 Jahren von Präsident Jose Eduardo dos Santos regierten Land allmählich umschlägt. Nach dem libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi und dem Präsidenten von Äquatorialguinea, Teodoro Obiang, ist dos Santos das am längsten amtierende Staatsoberhaupt in Afrika.

An Protesten beteiligten sich zurzeit nur wenige Menschen, weil sie Angst vor Repressalien hätten, sagte der Journalist Rafael Marques. Die Bevölkerung sei aber für einen politischen Wandel. “Dos Santos wird sehr unpopulär”, meinte er. Die meisten Angolaner wollten nicht akzeptieren, dass sie keinen Anteil an dem Wirtschaftsboom des Landes hätten.

In Angola zirkulieren Berichte über die Bestechlichkeit des Präsidenten und seiner engsten Berater, die sich immer weiter bereicherten. Obwohl die Wirtschaft des Landes in den vergangenen zehn Jahren ein Wachstum von elf Prozent verzeichnete und damit sogar China in den Schatten stellte, leben zwei Drittel der Einwohner in Armut. Laut offiziellen Statistiken von 2010 hat die Hälfte der Menschen keinen Zugang zu Wasser und Strom.

Parallelen zur Situation in arabischen Ländern

Der Rechtsexperte Fernando Macedo sieht deutliche Parallelen zwischen der Lage in Angola und der Situation in Ländern wie Ägypten, Tunesien und Libyen, wo sich die Bevölkerung gegen die Regierung erhob. Laut Macedo hat auch die angolanische Führung die Medien manipuliert, um ihre Machtstellung zu stärken.

Die Festnahmen bei der Demonstration in Luanda seien unrechtmäßig gewesen, erklärte er weiter. Die erst kürzlich in Kraft getretene Verfassung sichere jedem Bürger ein Recht auf friedliche Proteste zu. Die Regierung nehme darauf aber offensichtlich keine Rücksicht.

Die größte Oppositionspartei UNITA warnte indes vor einer Fortsetzung der Proteste. Man befürworte einen politischen Wandel, wolle aber keine gesichtslose Organisation unterstützen, erklärte die Partei. Unorganisierte Zusammenkünfte drohten in Gewalt zu münden.

Einige Beobachter meinen sogar, dass sogar die Regierungspartei MPLA selbst unter falschem Namen zu den Kundgebungen aufgerufen hat, um ihre Gegner besser aufspüren zu können. Auch Marques ist nicht sicher, wer tatsächlich hinter den Aufrufen steht. Fest steht für ihn nur, dass sowohl Regierung als auch Opposition geschwächt sind.

Offiziell setzte die Regierung alle Hebel in Bewegung, um durch Appelle in den Medien die Bevölkerung von einer Beteiligung an Demonstrationen abzuhalten. Zugleich sorgten Äußerungen hoher Funktionäre für Verwirrung. Der MPLA-Vorsitzende in Luanda, Bento Bembe drohte damit, dass alle Protestierenden “neutralisiert” würden und berief sich dabei paradoxerweise auf geltendes Recht. “Angola hat Gesetze und Institutionen. Ein guter Bürger versteht die Gesetze, respektiert das Land und verhält sich als Patriot.” Andere Parteifreunde von dos Santos äußerten den Verdacht, dass die Initiatoren der Proteste von “auswärtigen Kräften” in Portugal und Großbritannien unterstützt würden.

“Die Lage ist sehr heikel, viele von uns wurden mit dem Tod bedroht”, sagte Manuel Fernandes, der Vorsitzende des Oppositionsbündnisses POC. Da sie ein Blutvergießen vermeiden wollten, seien die Anhänger der Koalition den Aufrufen zu Protesten nicht gefolgt.

Regierung will Bevölkerung einschüchtern

Die MPLA veranstaltete daraufhin einen ‘Marsch für Frieden und Stabilität’, an dem sich nach offiziellen Angaben mehr als vier Millionen Menschen beteiligt haben sollen. Unabhängigen Schätzungen gehen jedoch von etwa 40.000 aus, von denen viele zu einer Teilnahme gezwungen worden seien. Für weitere Unruhe sorgten Gerüchte, wonach sich geheime Armeen im Urwald für Angriffe auf die Städte rüsteten. Der Vizevorsitzende der MPLA, Roberto de Almeida, warf den Regierungsgegnern vor, das Land wieder in einen Bürgerkrieg treiben zu wollen.

Wie Marques kritisierte, versuchten die Herrschenden, in der Bevölkerung gezielt Angst zu schüren. Es gebe keine Geheimarmee, und die MPLA bilde sich die Kriegsgefahr nur ein, sagte er. Auch die internationale Menschenrechtsorganisation ‘Human Rights Watch’ hielt der Regierung in Luanda eine “Einschüchterungskampagne” vor.

Die Minensucherin

Der TV-Film “Die Minensucherin” wird derzeit vom ZDF produziert. Für die Ausstrahlung hat man ein ganz besonderes Datum ausgewählt.

Christine Neubauer spielt die Titelrolle in dem ungewöhnlichen “ZDF-Fernsehfilm der Woche”. Das Drama beleuchtet die Nachwehen des Bürgerkriegs in Angola am Beispiel des Schicksals einer Frau, die helfen möchte. In weiteren Rollen sind Hannes Jaenicke und Heikko Deutschmann zu sehen. Regie führt Marcus O. Rosenmüller. “Die Minensucherin” wird am 4. April 2011, dem Internationalen Tag der Minenaufklärung, ausgestrahlt.

BBC Documentary: “The Chinese Are Coming” (to Angola)

Neuapostolen planen Zentralkirche in Luanda

Luanda/Dortmund. Ende Januar reiste Bezirksapostel Armin Brinkmann nach Angola. Es war seine 117. Reise in das westafrikanische Land. Auf dem Programm standen zahlreiche Gottesdienste, an denen insgesamt mehr als 13.000 neuapostolische Christen teilnahmen. Außerdem hielt der Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen mehrtägige Seminare.

Die Reise nach Angola begann am 27. Januar 2011 mit dem Flug von Frankfurt nach Luanda, die Hauptstadt des westafrikanischen Landes.

Zentralkirche geplant

Am ersten Tag standen Gespräche mit den Aposteln Afonso Avelino, Manuel Eduardo Mbuta und João Misselo Uanuke an. Darin ging es unter anderem um den Bau einer Zentralkirche in Luanda-Palanca. Sie soll künftig für Gottesdienste im größeren Rahmen zur Verfügung stehen.

Das Büro für Stadtarchitektur in Luanda sieht das Vorhaben positiv und bearbeitet gerade den Bauantrag, berichtete Architekt Hélder Ferreira aus Portugal.

Gottesdienst für Seelsorger

Am Samstag, den 29. Januar 2011 stand vormittags ein Gottesdienst für Amtsträger mit ihren Ehefrauen in der „kleinen Cidadela“ auf dem Reiseprogramm. Bezirksapostel Brinkmann hielt den Gottesdienst vor 1.887 Teilnehmern und rief dazu auf, im neuen Jahr Schwerpunkte zu setzen. Es gelte sich mit Gottes Hilfe und neuer Kraft, neuem Mut, neuer Liebe und neuem Einsatz in die Ehe, in die Familie und in der Gemeinde einzubringen.

Nachmittags führte der Bezirksapostel eine Besprechung mit den elf Aposteln Angolas durch. Diese berichteten von den Entwicklungen in ihren Arbeitsgebieten, die weiterhin positiv sind. Die Zahl der Neuapostolischen Christen in Angola ist 2010 um 14.000 auf 218.385 gewachsen. Ein weiteres Thema neben Statistik und Entwicklung waren die Investitionsplanungen für 2011.

Gutes tun

Am Sonntag fand ein Zentralgottesdienst in der „großen Cidadela“ für alle neuapostolischen Christen aus den 23 Bezirken Luandas statt. Der Bezirksapostel legte der Predigt das Wort aus Hebräer 12,3 zugrunde, das Grußwort des Stammapostels zum Jahr 2011: „Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.“ Er ermuntere die Teilnehmer, Gutes zu tun – solange dafür noch Zeit sei: in der Familie, in der Gemeinde, danach auch an Anderen.

Am Ende des Gottesdienstes ordinierte der Bezirksapostel einen neuen Bezirksältesten, zwei Bezirksevangelisten, 13 Hirten und zwölf Evangelisten.

Besuch des Stammapostels im Juni 2011

Am 31. Januar und 1. Februar stand ein Seminar für die Apostel und Bischöfe Angolas auf dem Programm. Elf Apostel und 15 Bischöfe nahmen daran teil. Themen waren der Besuch des Stammapostels im Juni 2011 und die kirchlichen Angebote für Jugendliche.

Gemeinsam wurde eine Präsentationen zur Vorbereitung der Heiligen Versiegelung und zur Einführung in den Katechismus erarbeitet. Dankbar äußerten sich alle Teilnehmer über die positive Entwicklung der Neuapostolischen Kirche in Angola.

Ausbau des Krankenhauses

Am letzten Tag seines Besuchs in Angola besuchte Bezirksapostel Brinkmann am Mittwoch das „Centro Médico Corimba“. Das kleine Krankenhaus führt stationäre und ambulante Behandlungen ohne Operationen durch und wird von der Neuapostolischen Kirche und NAK-karitativ mitfinanziert. Die Einrichtung soll in Zukunft weiter ausgebaut werden, so das Ergebnis aus Gesprächen mit den Verantwortlichen.

TAAG groundet B777-Flotte

Die angolanische TAAG hält nach einem erneuten Triebwerkszwischenfall ihre Boeing 777-Flotte vorerst am Boden. Am 23. Dezember musste TAAG-Flug DT-550 von Luanda nach Dubai mit einem Schaden am rechten GE90 Antrieb umkehren. Die 777-200ER D2-TEE mit 45 Menschen an Bord landete sicher in Luanda. Erst am 6. Dezember hatte die TAAG 777-200ER D2-TEF nach ihrem Start zu Flug DT-651 von Lissabon nach Luanda Antriebsteile über bewohntem Gebiet verloren.

Dabei kehrte die Maschine zu ihrem Ausgangsflughafen zurück. “Nach zwei ähnlichen Vorfällen binnen 17 Tagen hat TAAG sich entschlossen, die Flüge mit seinen 777-200ER aus Gründen der Sicherheit auszusetzen”, sagte ein Unternehmenssprecher im staatlichen Radiosender “Canal A”.

TAAG hat insgesamt drei 777-200ER in ihrer Flotte, die in den Jahren 2006 und 2007 ausgeliefert wurden. Zwei 777-300ER wurden von der Fluggesellschaft 2009 in einem Folgeauftrag bestellt. Die Probleme mit den GE90-94B Triebwerken sollen jetzt in Abstimmung mit dem Hersteller und Boeing untersucht werden, teilte TAAG mit.

TAAG hatte im Sommer während der Luftfahrtmesse von Farnborough General Electric mit der Wartung ihrer später zehn GE90 Triebwerke im Serviceprogramm OnPoint beauftragt.

Die EU-Kommission hatte erst am 30. März bei einer Aktualisierung ihrer schwarzen Liste von Fluggesellschaften der TAAG erstmals seit 2007 wieder den Flugbetrieb in der gesamten EU «unter bestimmten Auflagen» gestattet, das heißt unter anderem nur mit bestimmten Flugzeugtypen. Bis dahin hatte die TAAG nur Lissabon anfliegen dürfen.

Wer wird Millionär

In der angolanischen Ausgabe von “Wer wird Millionär” hat man sogar die Möglichkeit einen dreifachen Millionenbetrag zu gewinnen. 3.000.000 Kwanza, das sind umgerechnet 24.375 Euro.

Die erste Frage beginnt mit 1000 Kwanza, das sind etwas mehr als 8€

Beispielfrage:

Eine Clarinette ist….

A) ein Musikinstrument

B) ein Goldbarren

C) ein Kleidungsstück

D) eine Haarbürste