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Category : Luanda Sul

Bauprojekt NOVA VIDA mit deutscher Beteiligung

Nova Vida ist ein Bauprojekt der angolanischen Regierung mit dem Ziel, günstigen Wohnraum zu schaffen. Hier führt BAUER Angola Lda die Pfahlgründung für 24 Gebäude aus.

Die Gründung für das einzelne Gebäude besteht aus 172 BAUER Duktilpfählen, die dann in Streifenfundamenten eingebunden werden. Das Pfahlmaterial besteht aus duktilen Gusseisenrohren, die im Nachgang mit Mörtel verfüllt werden. Jeder dieser Rammpfähle ist für eine Gebrauchslast von 40 Tonnen ausgelegt. In einem statischen Test konnte eine Bruchlast von 110 Tonnen festgestellt werden – ein exzellentes Ergebnis. Für die insgesamt 33.000 Laufmeter wird ein Bauer-Bohrgerät Typ MBG 12 eingesetzt; zum Einbau von Duktilpfählen ist das Gerät mit einem Hydraulikhammer und dem nötigen Adapter ausgerüstet. Die Mannschaft besteht aus zwei Teams, zum einen für das Rammen, zum andern für das Betonieren.

Gleich am ersten Arbeitstag des Projekts Nova Vida bekam die Baustelle Besuch vom angolanischen Bauminister José da Silva Ferreira. Er verfolgte den Einbau des ersten Pfahls.  Bauer Angola Lda. überzeugte den chinesischen Generalunternehmer China Jiangsu, von der technischen Zuverlässigkeit der Gründungslösung. Beim präzisen Einbau der Duktilpfähle wurden die vereinbarten Toleranzen deutlich unterschritten.

Mit zunehmendem Bauverlauf wurde die Tagesleistung sukzessive gesteigert. Benötigte man für die Gründung des ersten Gebäudes noch sieben Arbeitstage für die 172 Pfähle, kam man im Herbst 2010 auf eine Größenordnung von 300 Pfählen pro Woche. Daraus lässt sich absehen, dass der ursprünglich angestrebte Fertigstellungstermin im März 2011 weit unterboten werden kann.



3. Deutsch-Angolanisches Wirtschaftsforum am 1.-2. Juli 2010

Talatona Convention Hotel (HCTA)
Talatona CCB4 GU02
Rua Luanda Sul – Angola

Die Organisatoren des Deutsch-Angolanischen Wirtschaftsforums führen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das 3. Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum am 1. und 2. Juli 2010 in Luanda, Angola durch. Sie sind herzlich eingeladen an der zweitägigen Veranstaltung im Rahmen einer offiziellen Reise von Dr. Bernd Pfaffenbach, Beamteter Staatssekretär im BMWi, teilzunehmen. Dr. Pfaffenbach wird das Forum eröffnen und zeitweise begleiten. mehr


Coca Cola in Angola

Seit dem Jahr 2000 wird in Angola Coca Cola produziert. Fast an jedem wichtigen Punkt in Luanda kann man eisgekühlte Coca Cola kaufen. Ein ausgeklügeltes Vertriebsnetz hat sich in den letzten Jahren entwickelt und wird stetig ausgebaut. Eine kleine Flasche Cola kostet 50 Kwanza, das sind umgerechnet etwa 45 Cent. Das ist auch für angolanische Verhältnisse ein echtes Schnäppchen. Dieser Film erklärt die Vertriebsstruktur von Coca Cola in Angola.

Angola heute

Ölfunde haben Luanda in Angola zur teuersten Metropole der Welt gemacht. Die Bürger können sich die eigene Stadt nicht mehr leisten.

Vor allem die Ausländer und einige wenige angolanische Bonzen treiben die Preise in Luanda in die Höhe. Angola ist inzwischen der größte Erdölproduzent Afrikas. Seit der Bürgerkrieg 2002 zu Ende gegangen ist, strömen die Mitarbeiter der internationalen Konzerne nach Luanda. Sie wetteifern um die wenigen Wohnungen und Häuser, die westlichem Standard entsprechen.

Und weil die reichen Ölmultis nicht so aufs Geld schauen müssen, bezahlen sie nahezu jeden Preis. Wer etwa eine Wohnung in einem der neuen Hochhäuser kaufen will, zahlt mitunter bis zu 6000 US-Dollar pro Quadratmeter.

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